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Büttenabend 2017 makes Peckelsheim great again!

Gesellschaft, Vorstand und die Funkenmariechen

Mit den Worten "We make Peckelsheim great again!" eröffnete der "Pickel-Jauh"-Vorsitzende Wolfgang Janzen am Samstag, dem 18. Februar 2017, erstmals bereits um 19:01 Uhr den großen Peckelsheimer Büttenabend. Mit dieser Anlehnung an die Worte des neuen US-Präsidenten hatte er nicht zu viel versprochen. Auch die 21. Auflage der großen karnevalistischen Abendveranstaltung in Peckelsheim hatte wieder so manches Highlight und abwechslungsreiche Programmpunkte parat. Neben Tänzen und Büttenreden gab es auch wieder zahlreiche Ehrungen. Im Vorfeld waren wieder unendlich viele Stunden Arbeit nötig gewesen. So wurde über viele Abende hinweg die Bühne in eine Fußball-Kulisse verwandelt. Etliche Stunden Vorbereitungen also bevor es dann mit den üblichen wenigen Minuten Verspätung am Samstag-Abend los ging mit dem großen Showprogramm. Unterstützt wurde der "Pickel-Jauh" wie immer wieder vom Löschzug Peckelsheim bei der Ausrichtung des Abends. Motto der Session und somit auch das Büttenabends war "Der Vorstand ist wieder strubbelig, "Pickel-Jauh" wir lieben dich".
 

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Die Prinzenpaare 2017
Die Prinzenpaare 2017
 

Gesellschaft, Vorstand und die Funkenmariechen

Der frühere Startzeitpunkt war im Vorfeld besonders im Hinblick auf die älteren Peckelsheimer Narren gewählt worden. Eine gute Entscheidung, denn im Gegensatz zum vorherigen Jahr in dem die Zuschauerzahlen etwas geschwächelt gehabt hatten, war der Saal schon im Vorverkauf nahezu ausverkauft gewesen. Durch das Programm führte die knapp 500 Gäste wie immer der erste Vorsitzende des "Pickel-Jauh" Wolfgang Janzen. Zu den Klängen der Band "No Limit" marschierte er zur Eröffnung des Programmes auf die Bühne ein. Gleich zu Beginn verkündete er 11 närrische Gebote, mit dabei u.a. "Dass wir den Rednern zuhören und Ruhe im Saal herrscht, das geloben wir" oder auch "Das kräftig geschunkelt und getrunken wird, das geloben wir".
 

Kinderprinzessin Finja I. (Schulte)
Kinderprinzessin Finja I. (Schulte)
 

Die Funkengarde aus Rösebeck

Als ersten Programmpunkt galt es nun der noch recht leeren Bühne Leben einzuhauchen. Zwar war diese mit ihren zahlreichen Motiven auch so schon eine Schau, doch die Plätze waren zu besetzen. Daher folgte nun der Einmarsch des Elferrates. "11 junge Männer, nett und adrett, hier bei uns auf dem närrischen Parkett" hieß es und es marschierte der Peckelsheimer FC PEL als diesjährige Besetzung des Elferrates ein. Nachdem bereits dieser Einmarsch mit viel Applaus bedacht worden war, sollte sich das als nächstes noch steigern. Die große Peckelsheimer Karnevalsgesellschaft der Session 2017 stand bereit und wurde begleitet durch den Brakeler Fanfarenzug auf die Bühne begleitet. Neben den zahlreichen "roten Jacken" vom "Pickel-Jauh" sowie den Funkenmariechen natürlich das Prinzenpaar Prinz Alexander I. (Pahl) sowie Prinzessin Nina II. (Dütschke) sowie das Kinderprinzenpaar Kinderprinz Stefan II. (Götte) und Kinderprinzessin Finja I. (Schulte) als auch die Hofnarren Christopher (I.) Wendehals und Thomas (I.) Rex. Es folgten einige Begrüßungs-Worte von den beiden Prinzenpaaren. Wobei besonders die kurze Ansprache vom Kinderprinzenpaar den Saal zum Kochen brachte.
 

Der komplette Elferrat
Der komplette Elferrat
 

Der Fanfarenzug Brakel

Einen solch bombastischen Einmarsch hatte es seit vielen Jahren nicht mehr gegeben, denn erstmals hatte wieder ein Fanfarenzug für das passende Umfeld gesorgt. Viele Jahre lang konnte der "Pickel-Jauh" trotz aller Bemühungen keinen Fanfarenzug für den Büttenabend gewinnen. Diese lange Durststrecke beendete in diesem Jahr der Fanfarenzug Brakel, der später im Programmverlauf noch einige weitere Stücke parat hatte. Nach dieser ersten Premiere des Abends stand anschließend bereits die nächste bereit: Die Funkengarde aus Rösebeck konnte erstmals beim Peckelsheimer Büttenabend begrüßt werden. In den Jahren zuvor hatte sie bereits beim Rathaussturm so manchen umjubelten Auftritt gehabt und stand nun auch erstmals beim Büttenabend auf der Bühne. Trotz eines weiteren Auftritts in ihrem Heimatort ebenfalls an diesem Abend, hatten sie es sich nicht nehmen lassen beim Büttenabend vorbei zu schauen. Ein absoluter gelungener Auftritt.
 

Postbote Ulli Gockel
Postbote Ulli Gockel
 

Blick durch den Zuschauerraum

Doch was wäre Karneval trotz Musik und Funken ohne Büttenredner? Genau damit ging es nun im nächsten Programmpunkt weiter. Und da bekanntermaßen Postboten auf den kleineren Ortschaften bei ihrer täglichen Arbeit so einiges mitbekommen, stand ein solcher Postbote bereit. Ulli Gockel als Postbote hatte in seiner Büttenrede so manche Geschichte mit einigen Orts-Promis aus Peckelsheim parat. Wer braucht da noch Promi-Big Brother oder Dschungelcamp? Die Geschichten der Peckelsheimer Promis hatte dieser Programmpunkt mit dabei. Dieser ganz besondere Postbote ist in seiner Heimat der Karnevalshochburg Delbrück ein echtes karnevalistisches Urgestein. Und da es nun eh gerade um Prominenz gegangen war, stand nun die Begrüßung der Ehrengäste auf dem Programm. Besonders bemerkenswert war die Begrüßung des neuen Peckelsheimer Schützenoberst Daniel Dreker. "Ich beobachte das mit gemischten Gefühlen, einerseits haben sich unsere Chancen einen Oberst als Prinzen zu bekommen um circa 100 Prozent verbessert, andersrum hat Daniel als Kassenprüfer genauen Überblick über unsere Möglichkeiten", so Wolfgang Janzen.
 

Verabschiedung der Funkenmariechen
Verabschiedung der Funkenmariechen
 

Die Prinzengarde aus Ovenhausen

Traditionell ist der Büttenabend auch immer der richtige Zeitpunkt für Verabschiedungen und Ehrungen. Nachdem es vor Karneval einige Änderungen bei den Peckelsheimer Funkenmariechen gegeben hatte, war es nun Zeit diese gebührend zu verabschieden. Sandra Zengerling, Chrissanthi Soethe und Diana Reuter wurden, natürlich begleitet von ihren ehemaligen Kolleginnen auf die Bühne gebracht und bekamen nach "gefühlten 100 Jahren bei Auftritten" ihre Verabschiedungsorden. Es fehlte Juliana Nüsse, die sich ebenfalls von den Funkenmariechen verabschiedet hatte. Und um die Liste der Ehrungen und Begrüßungen komplett zu machen, stand nun die Begrüßung der Gastvereine an. Es ist mittlerweile Tradition, dass die Karnevalsvereine im Kreis Höxter eine enge Freundschaft verbindet. Und so konnten als Gastvereine wieder viele Jecken begrüßt werden. Die Karnevalsfreunde aus Willebadessen mit ihrem Vorsitzenden Mirko Struck, die Karnevalsgesellschaft Olle Meh aus Nieheim mit ihrem 2. Vorsitzenden Dirk Guse, der Karnevalsverein Brakel Radau mit ihrem Vorsitzenden Mark Elberg, der Elferrat aus Ovenhausen mit ihrem Vizepräsidenten Lukas Wöstefeld und dem Vorsitzenden Tobias Voss sowie erstmals auch die rotweiße Garde aus Bad Driburg mit ihrem Präsidenten Jochen Blum.
 

Wolfgang Janzen zum Thema "Männer und Frauen"
Wolfgang Janzen zum Thema "Männer und Frauen"
 

Der Peckelsheimer Frauenelferrat

Nach so vielen Namen war es nun höchste Zeit für die nächste karnevalistische Darbietung geworden. Und es stand die nächste Premiere an. Nach der mittlerweile seit einigen Jahren bestehenden Freundschaft mit dem Elferrat aus Ovenhausen hatte dieser erstmals seine Prinzengarde mitgebracht und es hieß Bühne frei für deren Gardetanz. Direkt nach dem umjubelten Auftritt war allen im Saal sehr schnell klar: Eine absolut gelungene Premiere in der närrisch geschmückten Peckelsheimer Schützenhalle, in der die Stimmung mit jedem weiteren Auftritt im Laufe des Abends immer weiter stieg. Auch besonders gute Laune hatte dabei natürlich auch der Elferrat, der bereits zu Beginn des Programmes einmarschiert war, und nun von Wolfgang Janzen vorgestellt wurde. Der Präsident hatte dabei so manche interessante Info zu bieten gehabt.
 

Ehrungen für Jubiläumsprinzen und die Beschrifter
Ehrungen für Jubiläumsprinzen und die Beschrifter
 

Mario Schulte und YMCA

Viele Jahre hatte sie pausiert gehabt, und nachdem sie vielfach gewünscht worden war, insbesondere auch von vielen älteren Fans des Peckelsheimer Karnevals, hatte sie beim Büttenabend 2017 wieder ihren Platz im Programm: Die Schunkelrunde. Die Warburger Band "No-Limit", die zum Peckelsheimer Karneval gehört wie die rote Jacke, hatte bereits während des Programmes den Ablauf musikalisch umrahmt und übernahm nun. Den Narren im Saal gefiel es und man kam sich beim gegenseitigen Einhaken einfach etwas näher. "Pickel-Jauh"-Präsident Wolfgang Janzen hatte diese Chance genutzt und sich still und leise aus seiner Bütt geschlichen. Denn nun anschließend stand sein ganz persönlicher Auftritt an. Bei der zweiten Büttenrede des Abends ging es bei ihm wieder einmal wie schon vor vielen Jahren um das Thema "Männer und Frauen". Nach seinem Auftritt übernahm somit kurzzeitig der zweite Vorsitzende des "Pickel-Jauh" Uwe Jonietz die Moderation durch das Programm.
 

Die Prinzengarde aus Ovenhausen
Die Prinzengarde aus Ovenhausen

Gewinnübergabe Christian Schumacher

Der nächste Auftritt gebührte dem zweiten Peckelsheimer Karnevalsverein, dem Frauenelferrat. Bereits seit 2003 ist diese jecke Truppe ein immer wieder gern gesehener Gast beim "Pickel-Jauh" und die Auftritte sind Jahr für Jahr immer wieder ein Schmankerl. In diesem Jahr hatten die jecken Damen einen Linedance dabei. Zusammen mit der passenden Wild West-Musik und dem passenden Outfit kochte der Saal somit ein weiteres Mal. Der Frauenelferrat, zweifelsohne ein Stück Peckelsheimer Karnevalstradition. Und auch beim nächsten Punkt stand die Tradition ganz im Vordergrund. Der Jubiläums-Karnevalsprinz von vor 25 Jahren wurde geehrt. Ingo Schröder war zusammen mit Daniela Tewes das einzige Prinzenpaar, das zweimal amtierte. Begründet durch den Ausfall von Karneval im Jahr 1991 durch den ersten Irakkrieg. Somit waren sie 1992 wieder Prinzenpaar. Die damalige Prinzessin lebt mittlerweile in den USA und konnte nicht anwesend sein. - Und wir bleiben beim Thema Tradition. Die beiden Peckelsheimer Karnevalisten Esther Hiege und Willi Weper wurden ebenfalls auf die Bühne geholt und geehrt. Zwei gute Seelen im Hintergrund des Vereins. Seit nunmehr fast 20 Jahren fertigen sie in mühevoller Handarbeit die Beschriftungen für die Umzugswagen für den Rosenmontag an. Und somit war es höchste Zeit geworden sich auch hier einmal zu bedanken.
 

Das Peckelsheimer Männerballett
Das Peckelsheimer Männerballett

Das große Finale

Weiter ging es nun auf der Zielgraden mit den Programmpunkten. Das langjährige Vorstandsmitglied Mario Schulte (gleichzeitig auch Vater der Kinderprinzessin 2017) hatte einen besonderen Auftritt mitgebracht. Der Auftritt mit seinen "Freunden" von den Village People brachte dem Büttenabend die erste Zugabe um Laufe des Programmes. Spätestens jetzt hielt es keinen im Saal mehr auf seinem Platz und dem Saal war dies eine Rakete wert. - Anschließend stand ein Wiedersehen an: Die Prinzengarde aus Ovenhausen hatte ihren zweiten Auftritt und es stand ihr Showtanz auf dem Programm. Wie schon beim Frauenelferrat ging es auch hier wieder um das allseits beliebte Thema "Wilder Westen". Bei seiner anschließenden Vorstellung beschrieb Wolfgang Janzen auch noch die Probleme im Vorfeld des Auftritts. Die Peckelsheimer Bühne hatte sich bei der Generalprobe zunächst als zu klein für diese Gruppe erwiesen. Und so hatte diese Truppe noch im Laufe des Samstags ihren Tanz noch einmal kurzfristig angepasst. Eine tolle Leistung, die dem Saal einen riesigen Applaus wert war.
 

Närrisches Treiben auf der Bühne
Närrisches Treiben auf der Bühne
 

Närrisches Treiben auf der Bühne

Wie bereits im Vorjahr wurden während des Programms „Pickel-Jauh“-Buttons zu Gunsten des Vereins verkauft. Unter allen Käufern war wieder ein Button als "Gewinnerbutton" markiert worden. Nun war es Zeit den Glücklichen ausfindig zu machen. Nach kurzer Suche stand fest: Christian Schumacher, selbst vor einigen Jahren Karnevalsprinz, wurde auf die Bühne gerufen und konnte sich über einen Gutschein freuen. Nachdem er dann von der Bühne ausmarschiert war, ging es zum eigentlich schon immer traditionellen letzten Programmpunkt über. Das Peckelsheimer Männerballett hatte einen Auftritt und wurde erst nach einer Zugabe von der Bühne gelassen. Nach dem explosiven Abschluss des Auftritts war so mancher Besucher sicherlich froh, am nächsten Tag nicht für die Reinigung der Halle zuständig zu sein... Zum anschließenden Finale nach über 3 Stunden Liveprogramm bat Wolfgang Janzen als Moderator noch mal alle Akteure auf die Bühne und dankte für die tollen Darbietungen. Ein weiteres Dankeschön ging an den kompletten Vorstand des „Pickel-Jauh“ sowie an die Bühnen-Techniker Jürgen Bohnenkamp, Sven Boblest, Ulrich Bollermann, Andreas Lux und Marco Janzen. Weiter ging es mit der Live-Band „No-Limit“ und dem Eröffnungstanz durch die Prinzenpaare sowie noch vielen Stunden guter Laune bei Tanz und toller Musik.

 

Weitere Fotos

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