"Pickel-Jauh" feiert die Bauernhof-Fete des Jahres

Plakat Büttenabend 2011So mancher Landwirt der Region hätte an einem solch prächtigen Viehbestand sicherlich seine Freude gehabt: Auf dem Bühnenbild zum 15. Peckelsheimer Büttenabend am 26. Februar 2011 tummelten sich zahlreiche froh gelaunte Tiere, wie man sie sonst nur auf bestens geführten Bauernhöfen findet: Von Kühen über Hühner bis hin zu Schweinen war alles dabei, selbst ein total „knuffiger“ Traktor war zu sehen: Vor dieser Kulisse sollte sich ein Programm, was man guten Gewissens wieder einmal als erstklassig bezeichnen konnte, abspielen.
 

 
 

 
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Präsentation der Prinzenpaare 2011


Die Nethesterne aus BrakelPassend zum Prinzen der Session 2011 Matthias I. (Sake), der mit seiner Prinzessin Verena I. (Hake) bereits seine Frau gefunden Hatte, hieß es dazu in großen Buchstaben über der Kulisse „Bauer sucht Frau“, ähhhh Korrektur, „ Bauer hat Frau“. Rund 150 Akteure konnten auch in diesem Jahr wieder mobilisiert werden um diesen Büttenabend auf die Beine zu stellen. Und das vor einer Rekordkulisse: Nachdem bereits der Kartenvorverkauf herausragend gut gelaufen war, konnten am Abend selbst schließlich rekordverdächtige 750 Besucher gezählt werden. Der Büttenabend, dessen Ausrichtung von der Peckelsheimer Feuerwehr unterstützt wurde, konnte neben dem direkten Blick auf die Bühne auch wieder auf einer Großbildleinwand betrachtet werden. Über unzählige Stunden hinweg war diese jecke Großveranstaltung im Vorfeld sowohl vom Programm als auch von der Dekoration und dem Bühnenbild entsprechend vorbereitet worden.
 
Einmarsch der Prinzenpaare


Die GroßbildleinwandMit wenigen jecken Minuten Verspätung und einer kurzen Schunkelrunde zum Einstand von der Live-Band „No-Limit“ aus Warburg ging es schließlich um etwa 19:41 Uhr mit dem närrischen Marathon los. Sitzungspräsident Lothar Jonietz hatte auch im "Pickel-Jauh" Jubiläumsjahr Numero 22 zu Beginn des Abends wieder das traditionelle Eröffnungsgedicht parat. Fast im gleichen Atemzug folgte kurz darauf auch gleich der erste Programmpunkt des Abends. Der Elferrat hatte sich „bäg-stäid-sch“ versammelt und marschierte ein. Passend zum Jubiläumsjahr bestand der Elferrat in diesem Fall aus den ehemaligen und mittlerweile erwachsenen Kinderprinzen und Kinderprinzessinnen der Karnevalsjahre 1993 bis 2002.
 

Die Prinzenpaare bei der Präsentation


Ein Teil der Techniker des BüttenabendsNachdem nun alle Elferrats-Mitglieder ihren Platz rundherum um den Sitzungspräsidenten herum gefunden hatten ging es über zur ersten tänzerischen Darbietung des Abends. Die Nethesterne aus Brakel standen auf dem Programm. Der präsentierte Gardetanz war der närrischen Veranstaltung hinterher auch so gleich die erste Rakete des Abends wert. Und so wurden die Akteure nach dem Auftritt mit Klatschen (1), Trampeln (2) und Pfeifen (3) verabschiedet.
 

Der erste Vorsitzende Wolfgang Janzen


Die Peckelsheimer Prinzenpaare mit dem HofnarrenNun war es inzwischen Zeit geworden für die Hauptakteure des Abends: Der erste große Auftritt für die Peckelsheimer Prinzenpaare sollte folgen. Mit der bombastischen Begleitung des Fanfarenzuges aus Dringenberg sowie des Vorstands des „Pickel-Jauh“ marschierten Prinz Matthias I. (Sake) und Prinzessin Verena I. (Hake) ein. Gefolgt vom Kinderprinzenpaar Prinz Marius I. (Soethe) und Prinzessin Nele I. (Derenthal) sowie dem Hofnarren Mario II. (Schulte) hielt es nun Niemanden mehr auf dem Stuhl. Nach der Begrüßung der Tollitäten durch den ersten Vorsitzenden des "Pickel-Jauh", Wolfgang Janzen, richtete dann das Prinzenpaar einige Worte an das jecke Publikum im Saal.
 

Die Prinzessin mit Ehrenmitglied Friedhelm Baumann


Der zweite Vorsitzende Uwe JonietzDoch damit nicht genug: Zum 22-jährigen Jubiläum des „Pickel-Jauh“ in dieser Session hatte man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Friedhelm Baumann, mit 86 Jahren das älteste Mitglied des Vereins, wurde auf die Bühne gebeten und zum ersten Ehrenmitglied der Peckelsheimer Narren ernannt. Ein zusätzlicher spezieller Orden wurde ihm von Prinzessin Verena I. überreicht.
 

Die Jazz-Dance Gruppe "Temptations"


Regina Wernecke als TraudlWährend diese Ehrung vom ersten Vorsitzenden Wolfgang Janzen durchgeführt wurden, konnte er anschließend selbst überrascht werden: Der zweite Vorsitzende Uwe Jonietz ergriff das Wort und hatte auch für den vollkommen überraschten Wolfgang Janzen ein Dankschön parat. Als Dank für die unermüdliche Arbeit für den Verein wurde ihm eine neue Narrenkappe mit einer Feder in Größe XXL überreicht. Die Ehrungsrunde schließlich fand ihr Ende mit einem gemeinsamen Anstoßen aller Narren im Saal zum Vereinsjubiläum. Der „Pickel-Jauh“ hatte allen Gästen ein kleines Fläschchen rotes „Frustschutzmittel“ ausgegeben und so stoß man gemeinsam auf 22 Jahre Karneval in Peckelsheim an.
 
Der Fanfarenzug aus Dringenberg


Der Blick ins PublikumNachdem danach die Prinzenpaare ihren Platz auf der Bühne eingenommen hatten, stand die nächste tänzerische Darbietung des Abends auf dem Programm. Die Jazz-Dance-Gruppe „Temptations“ aus Engar heizte der Veranstaltung ordentlich ein. Wie bereits in den vergangenen Jahren auch in 2011 wieder ein voller Erfolg. Darauf folgte auch sogleich die Begrüßung der Ehrengäste des Abends. U.a. mit dabei an diesem Abend war der „Godfather der Schlaglöcher“, so Lothar Jonietz, der Bürgermeister Hans-Hermann Bluhm. Weiterhin begrüßt werden konnten Abordnungen vom Brakeler Karnevalsverein „Radau“ sowie von den Willebadessener Karnevalsfreunden.

 
Die blau-weiße Garde


Büttenredner Willibernd SchröderAls nächster Programmpunkt folgte anschließend die erste Büttenrede des Abends. Regina Wernecke hatte als Traudl aus dem Schwabenländle so manche Anekdote parat bevor danach noch ein zweites Mal der Fanfarenzug aus Dringenberg aufspielte. Auch an diesem „Rhythmus, wo jeder mit muss“ fand das närrische Publikum seinen Gefallen. Danach wurde es noch einmal so richtig karnevalistisch: Die blau weiße Garde aus Brakel hatte sich eingefunden und führte einen Gardetanz der Spitzenklasse auf.
 

Der Peckelsheimer Frauenelferrat
Der Elferrat mit den PrinzenpaarenNun war es an der Zeit den bereits zu Beginn der Veranstaltung einmarschierten Elferrat dem närrischen Publikum im Saal vorzustellen. Dabei ging Lothar Jonietz auf das Jahr der Regentschaft sowie das parallel dazu amtierende „große“ Prinzenpaar ein. Gewissermaßen also die Abteilung „Geschichte“ oder auch „Gutes von Gestern“ vom „Pickel-Jauh“. Doch apropos „Gutes von gestern“, apropos Willibernd Schröder. Er folgte anschließend mit seiner traditionellen Büttenrede und hatte apropos dabei wieder Themen von gestern und natürlich auch von heute dabei parat. Die apropos traditionsreichste Büttenrede des Peckelsheimer Karnevals.
 

Die Funkenmariechen


Wolfgang Janzen als BüttenrednerMit dem darauf folgenden Peckelsheimer Frauenelferrat stand als nächstes ein weiteres Highlight des Peckelsheimer Karnevals auf dem Programm. Zu dem musikalischen Medley wurde die Bühne von einigen ziemlich „durchgeknallten“ Babys bevölkert. Dieser grandiose Vorkindergarten brachte den Saal wieder einmal zum toben. Wie bereits in den letzten Jahren hatten es sich auch bei dieser Auflage des Büttenabends die Funkenmariechen des „Pickel-Jauh“ nicht nehmen lassen einen eigenen Tanz aufzuführen. Und so stand dann die jecke Bühne ganz im Zeichen von Grease und Blumenkleidern. Das Publikum bedankte sich mit tosendem Applaus.
 

"Danse la Vie"


Gerhard Meier als ElvisNachdem er selbst zu Beginn des Programms noch für die Verdienste für den Verein geehrt wurde, stand Präsident Wolfgang Janzen als nächstes nun selbst in der Bütt. Sein Auftritt als leidgeprüfter Ehemann sorgte für wahre Lachattacken und Schenkelklopfer im Peckelsheimer Saal. Ob er in der darauffolgenden Nacht auf dem Sofa schlafen musste, ist nicht bekannt.
 

Die blau weiße Gardes mit Showtanz


Der Technik-BereichGemäß einer der großen Stärken des Peckelsheimer Karnevals stand nach dieser Büttenrede nun wieder ein Tanz auf dem Programm. Die Jazz-Dance-Gruppe „Danse la Vie“, bestehend erst seit einem halben Jahr, bot tänzerische Höchstleistung. Nun, da es doch schon etwas später geworden war, wurde es nun Zeit für einen Überraschungs-Gast der Superstar-Klasse. Der King persönlich, Elvis, konnte extra für den Büttenabend noch einmal reanimiert werden. In Gestalt des besten Elvis-Imitators der Karnevalsgeschichte feierte Gerhard Meier aus Peckelsheim ein Revival der besten Zeit des Rock ´n´ Roll.
 

Das Peckelsheimer Männerballett


Das Peckelsheimer MännerballettEin Wiedersehen gab es danach noch einmal mit der blau weißen Garde aus Brakel. Nachdem dem Publikum zu Beginn des Abends bereits ein Gardetanz präsentiert worden war, stand nun ein Showtanz auf dem Programm. Anschließend ging Sitzungspräsident Lothar Jonietz gleich über zum Programm-Ende. Wie jedes Jahr stand auch bei diesem Büttenabend wieder das Peckelsheimer Männerballett am Ende einer langen Kette voller jecker Highlights. Diese Anmut in Form von strammen Männerwaden setze den Schlussstrich unter ein knapp 3-stündiges Programm voller Highlights und jecker Abwechslung. Lothar Jonietz bedankte sich zum Abschluss beim kompletten „Pickel-Jauh“ für die zahlreiche im Vorfeld geleistete Arbeit sowie den Aktiven, die zu diesem umfangreichen Programm ihren Beitrag geleistet hatten. An das Finale, zu dem sich alle Aktiven noch einmal auf der Bühne versammelten, folgte sofort die Übergabe an die Band „No-Limit“ aus Warburg, die schon des Programm immer wieder musikalisch unterstützt hatten. Das Erfolgs-Duo, bestehend aus Jürgen Mutz und seinem Partner Bernie Sauerland, sorgte dafür dass die Peckelsheimer Narren noch bis tief in die Nacht das Tanzbein schwingen konnten.
 

Das große Finale


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