Der Rathaussturm im Jahr 2003

Gespanntes Warten...Weiberkarneval, traditionsgemäß der Auftakt zum Peckelsheimer Karneval mit dem Sturm auf das Rathaus, dieses mal am 27. Februar 2003. Doch vor diesem Sturm standen auf Weiberkarneval natürlich noch mehr Termine auf dem Plan. So ging dieses mal erstmals gleich morgens los mit dem Besuch der Peckelsheimer Grundschule um das Kinderprinzenpaar Henrik II. (Stiene) und Alicia I. (Menzel) von dort abzuholen. Später ging es dann gleich weiter mit dem Besuch des Peckelsheimer Kindergartens um auch den dortigen jüngsten Narren etwas Karnevalsstimmung ins Haus zu bringen.
 

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Wie geht bloß diese Tür auf...?Natürlich konnte auch nach diesen beiden ersten Terminen am Vormittag von Weiberkarneval noch keiner erahnen, was da noch alles kommen sollte... Doch traditionsgemäß beginnt ein ordentlicher Peckelsheimer Narr die Fastnachtszeit nun einmal mit dem Sturm auf das Rathaus. So ist dann wenigstens schon einmal geklärt, wer den ab sofort nun die Macht in Peckelsheim hat. Und ganz nebenbei zeigt sich so für manchen, das die Leute aus dem Rathaus auch nur Menschen sind.


Bussi für KalleSo traf sich die holde Narrenschar dann auch dieses mal gegen 14:31 Uhr am Peckelsheimer Edeka. Neben wieder vielen Peckelsheimer Narren und verrückten Peckelsheimer Weibern war auch wieder der mittlerweile aufgelöste Karnevalsverein VEK aus Eissen mit dabei. Mit einem solzen und jecken Troß ging es dann hoch zum Peckelsheimer Rathaus. Angekommen beim Rathaus mussten dann viele festellen, dass dieses Jahr zum ersten mal nicht das Rathaus selbst gestürmt werden sollte, sondern die angrenzende Zehntscheune wie es bis heute noch Tradition ist. Doch später sollte sich dann zeigen, dass dies alles andere als eine schlechte Neuerung war.


Ansprache beider SeitenVor dem Rathaus angekommen gab es dann auch dieses Jahr wieder ein alt bekanntes Mikrofon zu sehen: Radio Hochstift hatte es sich auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, beim Rathaussturm vorbeizuschauen. Wohl auch Grund genug für viele der Weiber dann ganz plötzlich dem Bürgermeister ihre Sympathie zu bekunden: "Wir wollen den Kalle sehen". Nach solch überzeugenden Gesang wurde der damalige Bürgermeister Karl-Heinz Glaremin dann auch weich und verließ seinen ursprünglichen Standpunkt, der irgendwo bei "Keine Chance!" lag und die Narrenschar überrannte die Eingangstür.


Schlüsselübergabe an die NarrenOben, im großen Sitzungssaal der Zehntscheune angekommen, versicherte Glaremin den Narren dann noch in seiner Rede, dass in den leeren Stadtkassen sowieso nichts zu holen sei und der damalige "Pickel-Jauh"-Präsident Lothar Jonietz zeigte sich angesichts dessen etwas besorgt. Doch schon kurze Zeit später waren diese Sorgen beseitigt und nach erfolgter Schlüsselübergabe waren alle kräftigst mit feiern beschäftigt und die ersten Polonaisen ließen nicht lange auf sich warten. Der dazu erstmals genutzte große Raum in der Zehntscheune stellte sich als ideal dafür heraus.
 
 
 

Gruppenbild vor dem Rathaus


Mit dabei beim Rathaussturm war, wie bereits oben angeschnitten, nach dem letzten Jahr 2002 auch dieses mal wieder Radio Hochstift. So klang dann im ganzen Hochstift ein dreifaches und bombastisch klingendes "Pickel-Jauh" aus den Lautsprechern. Einen Mitschnitt des Berichtes finden Sie hier als Download. Zur Verfügung steht die Sound-Datei im Format MP3 (1,6 MB): Download


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